AUFS LEBEN, DIE LIEBE UND MEINEN TOD




Autor: Sam Bennet

Verlag: TwentySix

Anzahl Seiten: 500

ISBN-Nr.: 978-3-7407-6175-2

Bewertung:





Inklusive der im Buch enthaltenen Kurzgeschichte "Zwei Seiten einer Medaille" welche die Geschichte weiter erzählt!

Klappentext

Penny wird kurz vor ihrem 30. Geburtstag von ihrem Lebensgefährten verlassen. Sie beschliesst in Alkohollaune, ihren Selbstmord ... vielmehr lässt sie sich überreden, einen Auftragsmörder anzuheuern, der sie an ihrer Geburtstagsfeier vor allen Verwandten und Freunden eliminieren soll. Der eiskalte Profikiller Sebastian bekommt die Akte seines neuen Auftrages in die Hände, womit er an moralische Grenzen stösst. Entschlossen, den Menschen kennenzulernen, der durch seine Hand sterben möchte, bricht er eine wichtige Regel, welche ihm verbietet, sich emotional auf einen Auftrag einzulassen. Er setzt alles daran, Penny zu begegnen. Fasziniert von der Frau mit dieser seltsamen Todessehnsucht, bemerkt er, dass sein tot geglaubtes Herz ausgerechnet für sie zu schlagen beginnt. Kann er die Ursachen für ihr Vorhaben ergründen und sie schlussendlich davon abbringen?

Meine Meinung

Handlung

Die Handlung an sich wäre sehr gut, wäre sie nicht teilweise so unlogisch. Ich meine kein Mensch, der eine Zwangsjacke nicht als modisches Accessoires betrachtet, versteht die Logik dieser Personen. Es ging sehr lange bis sich überhaupt eine Spannung entwickelte und schon war sie wieder zu Ende.

Das Fand ich sehr schade, d ich die Grundstory beziehungsweise den Grundgedanken sehr vielversprechend fand.

Charaktere

Kennt ihr diese Buchcharaktere, die man auf Anhieb mag? Man kann sich in die hineinversetzen, versteht ihre Gedanken und fühlt mit Ihnen mit? Tja Penny ist nicht so. Ich fand sie leider sehr unsympathisch, theatralisch, über dramatisch und die meiste Zeit sehr nervig. Auch mit Sebastian konnte ich mich nicht anfreunden. Seine Wandlung im Verlauf des Buches hat mir sehr gefallen, dennoch konnte er mich nicht von sich überzeugen. Auch die Nebencharaktere haben mich Null erreicht, was sehr schade ist.

Emotionen

Die meiste Zeit war ich eigentlich sehr Emotionslos. Ich habe mich lediglich zwischendurch genervt. Ich konnte weder die "schönen" noch die "traurigen" Situation nachempfinden. Zwischendurch gab es einige gute Momente, doch alles in allem waren keine grossen Gefühle dabei.

Was hat mir gefallen?

Die Story an sich fand ich nicht schlecht, es war mal was anderes. Auch wenn ich am Anfang nicht von der Handlung überzeugt war, hat mir die Wendung in der Mitte gut gefallen.

Was hat mir nicht gefallen?

Die Charaktere haben mir persönlich leider nicht zugesagt. Und auch die nicht vorhandene Logik fand ich sehr irritierend. Ich habe mich die meiste Zeit genervt oder mich auf die nicht nachvollziehbaren Entscheidungen konzentriert.

Fazit

Das Buch war an sich nicht sooo schlecht, ich hab schon schlechteres gelesen. Ich hatte mir aber mehr erhofft. Der Schreibstil ist ganz okey. Es war an gewissen stellen schwerfällig zu lesen, da oft die Ansichten und Zeiten wechseln oder ineinander verschwimmen.


XOXO


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