BIG HEAD




Autor: Edward Lee Verlag: Festa Anzahl Seiten: 351 ISBN-Nr.: 978-3-86552-161-3 Bewertung:

Klappentext

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die "Welt da draußen", von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ... Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.

Meine Meinung

Bighead hat mich dazu gebracht meine psychische Gesundheit in Frage zu stellen. Nicht nur das mich dieses Buch extrem verstört hat, und ganz ehrlich gesagt einfach nur krank ist. Das wirklich verstörende an der Sache ist, das ich es sogar gut fand. Ich habe mich echt schlecht gefühlt und dafür geschämt, dass ich über etwas derart obszönes und menschenverachtendes gelacht habe. Auf der Rückseite des Buches steht eine Warnung und der Kommentar das dieses Buch literarische Körperverletzung sei. Man kann also nicht behaupten ich sei nicht gewarnt worden.

Ich habe dieses Buch mehr aus Neugierde gekauft, und hätte niemals gedacht das es mich animieren würde noch mehr Edward Lee Bücher lesen zu wollen. Die Story bediente alle Horror und Splatter Klischees, die es überhaupt gibt und es war teilweise menschenunwürdig dies zu lesen. Teilweise wurde mir beinahe schlecht. Und doch schafft es Edward Lee durch seinen genialen Schreibstil den Leser zu fesseln und diese kranken, perversen und absolut gestörten Geschehnisse lesenswert zu gestalten.

Es war sogar eine richtige Handlung zu erkennen und dieses Ende! Ich war absolut geschockt. Dies ist ungelogen das überraschendste und unvorhersehbarste Ende welches ich jemals gelesen habe.

Was hat mir gefallen?

Es fällt mir extrem schwer zu sagen was mir an dem Buch gefallen hat. Nicht nur, weil es mir grundsätzlich gefiel, sondern weil ich angst habe wie ein Psychopath rüber zu kommen, sobald ich tiefer auf die Details eingehe.

Was hat mir nicht gefallen?

Es gab nicht etwas Spezifisches das mir an dem Buch nicht gefiel. Es war einfach wirklich krank. Ich habe noch nie etwas Derartiges gesehen oder gelesen oder mir auch nur ansatzweise vorgestellt. Das letzte Mal habe ich so ähnliches empfunden als ich "der menschliche Tausendfüssler 2" gesehen habe. Und jeder der diesen Film schon mal gesehen hat, versteht was ich damit sagen will.

Fazit

Bighead wird als "most disturbing Book " bezeichnet, dies ist nicht übertrieben. Es ist definitiv eines der sehr verstörenden Dinge die ich jemals gelesen/gesehen habe. Doch durch den genialen Schreibstil und die aussergewöhnliche Geschichte konnte mich das Buch echt überzeugen. Für Horrorfans mit einem starken Magen eine absolute Leseempfehlung! Doch ich will es nicht schönreden. Ich habe Seray zwei Sätze vorgelesen und sie hat mich verflucht! Es ist nichts für jedermann.


XOXO


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