KISMET KNIGHT - VAMPIRPSYCHOLOGIN




Autor: Lynda Hilburn

Verlag: PAN

Anzahl Seiten: 464

ISBN-Nr.:978-3426283028

Bewertung:






Klappentext

»Ich bin ein Vampir.«

Selbstverständlich bist du das, dachte ich spöttisch. »Erzählen Sie mir davon.«

Er lachte wieder. Er schien mich ausgesprochen amüsant zu finden.

Hm. Unangebrachter Humor. Das ist ein Symptom bei mehreren Störungen!

Kismet Knight hat als Psychologin schon viele ungewöhnliche Patienten behandelt. Das Mädchen Midnight, das ein Vampir sein möchte, gehört da noch zu ihren normalsten Fällen. Wirklich verrückt wird es aber, als der angebliche Vampir, von dem Midnight ihr erzählt hat, plötzlich vor Kismet steht. Deveraux ist umwerfend attraktiv – und behauptet tatsächlich, dass er über 800 Jahre alt ist. Kismet scheint einer neuen Geisteskrankheit auf die Spur gekommen zu sein: Schließlich gibt es Vampire ja nicht wirklich. Oder?

Meine Meinung

Also das war mal etwas andres. Ich hatte schon Romane über Psychologen und sehr viele Romane über Vampire gelesen, doch diese Mischung war echt originell. Als ich den Klappentext las, habe ich mir ziemlich viel aus der Story erwartet, da ich so etwas noch nicht gelesen hatte, doch leider war es in Wirklichkeit nicht ganz so wie ich erwartet habe.

Es gab ziemlich viele klischeehafte Aspekte eines Vampir Romanes und besonders zu Beginn fand ich das Buch irgendwie… komisch. Ich konnte mich nicht so recht einfinden und wusste nicht was ich von den Charakteren halten sollte.

Kismet ist im inneren eine richtige Psychologin. Doch bei ihren inneren Monologen habe ich teilweise fast einen Lachkrampf gehabt. Wie sagt man so schön? Jeder Psychologe braucht im Grunde selbst einen Psychologen. Bei Kismet stimmt das sehr oft zu. Das sie (für einen Menschen) sehr attraktiv ist kann man sich ja denken. Sogar so attraktiv um die Aufmerksamkeit von Devereux auf sich zu ziehen.

Devereux ist, falls ihr es euch noch nicht dachtet, der Vampir der Geschichte. Er ist eigentlich genau das was man sich unter einem Vampir vorstellt. Und ich meine so richtige und nicht diese Twighlight Vampire. Und doch war er sowas von nicht mein Typ.

Da kam Alan schon näher an meinen Geschmack heran. Doch ein Vampir hat halt Vorteile die sich nicht leugnen lassen ;)

Alles in allem lies sich das Buch ohne grosse Spannung oder Gefühlsausbrüche durchlesen. Ich muss sagen das mir etwas Spannung EXTREM gefehlt hat.

Was hat mir gefallen?

Alles in allem war das Buch nicht schlecht. Sobald die Spannung da war, fand ich die Story ziemlich gut. Sie hatte ihre Höhen und Tiefen doch alles in allem sehr originell und gut. Auch wenn ich nicht erwartet hätte mich ein einem Liebes drei/vier/fünf-Eck zu finden. Und auch das die Vampire (für mich) ziemlich glaubwürdig dargestellt wurden fand ich an sich gut. Es war halt einfach nicht so mein Typ Vampir.

Was hat mir nicht gefallen?

Kurz und Knapp… der Anfang und das Ende. Zu beginn konnte ich mich nicht einfinden. Ich fand den Schreibstil und die langen Kapitel sehr anstrengend zu lesen. In der Mitte fand ich es ganz gut und das Ende war einfach irgendwie enttäuschend. Ich hatte einen riesen Cliffhanger erwartet oder ein Ende das mich quasi "zwingt" das zweite Band zu lesen. Doch es war irgendwie so schnell schnell dahin geknallt und Schluss.

Fazit Alles in Allem ein guter Vampirroman. Nicht der Beste den ich je gelesen habe und auch nicht der schlechteste. Ich hatte mir mehr erhofft und doch war es an sich ziemlich ok. Und es blieben immer noch (zum Glück) genug offene Fragen das ich band zwei ziemlich zeitnah lesen werde.

Mal sehen wie es weiter geht.

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